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Sängerin, Songwriterin, Gesangslehrerin

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Unterricht

Das Sing-A-Long-Tool

Der Raum sollte nicht zu klein sein und wenn möglich Akustik haben (Musiksaal).

Man braucht eine Gesangsanlage mit Mikro (Es macht vielen Kindern Spaß mal in so ein Ding reinzusingen. Beim rappen oder für Mouthpercussion ist es sogar notwendig.) und ein Medium auf dem die Loops und Beispiele laufen (Rechner, CD-Player, MD-Player, MP3-Player...).

Ein Klavier für Erklärungen und zum geben von Tönen wäre schön, muss aber nicht unbedingt sein.

Alle stehen im Kreis.

Kurze Einleitung zum Singen: Jeder Mensch kann sprechen, singen, Sounds machen. Kinder gehen mit der Stimme noch völlig unbeschwert um. Singen und Spielen gehört selbstverständlich zusammen.

4-5 Körperübungen zum Aufwärmen: Strecken, Rücken, Schultern, Halsmuskulatur, Übungen zum Finden der „Mitte“...

3 einfache Atemübungen (Flight / Rhiannon). Es macht keinen Sinn Anfänger mit komplizierten anatomischen Erklärungen oder speziellen Theorien (Stichwort Atemtypen) zu konfrontieren und damit zu verwirren. Jeder soll locker und möglichst normal atmen, wie beim Sprechen.

Lange Töne singen: Alle tönen zusammen. Tonhöhe und Vokal sucht sich jeder selbst aus. Jeder Atem ein Ton. Cluster entstehen. Der ganze Raum füllt sich mit Klang. Die Teilnehmer sind Teil des Klangs.

Im Anschluss daran eine gemeinsame Einsingübung (z.B. Lippenflattern, rrrr, Glissandi, Vokale etc.) Je nach Alter und Können der Schüler.

„Barisbariba“ Call and Response im Kreis stehend. Einer singt kleinste Tonreihen in Phantasiesprache vor, alle singen nach. Jeder ca.4 Stück.

Circle: Lehrer (später auch Schüler) gibt ein Pattern vor. Schüler steigen nach und nach mit eigenen Sounds, Melodien oder Grooves ein. Jeder hält sein Pattern bis zum Ende. Lehrer gibt das Zeichen zum Aufhören. Wichtig dabei: Ich muss erst zuhören was die anderen machen und dann versuchen etwas sinnvolles zu addieren.

Loops! Während ein Loop läuft versuchen die Schüler nacheinander Töne und/oder Texte dazu zu singen oder zu rappen. Jede Sprache ist erlaubt (Stichwort Phantasiesprache). Wieder nach dem Prinzip einer singt vor, alle singen nach. Falls das nicht klappt, Zettel mit Textfetzen austeilen (Deutsch und Englisch).

Dieses Spiel lässt sich beliebig fortführen (Mehrstimmigkeit, Antworten, Gegenchöre...) je nach Können und Talent der Mitwirkenden.

Die Loops sollten entweder ohne tonale Information sein (Hip-Hop-Beats), oder höchstens eine einfache Kadenz enthalten und möglichst modern sein (4/4!!). Je mehr die Schüler sich mit der Musik identifizieren können, desto eher werden sie Lust haben mitzumachen.

Der Lehrer sollte demnach mind. 10 Loops in verschiedenen Tempi und Tonarten mitbringen, um Auswahl zu haben. Programme wie Garage Band (Mac) bieten sich an.

Afrikanische Kinderlieder. Als Alternative kann man Chants mit einfachen Traditionals (Ajele) machen. Dabei singen die Teilnehmer einfache Melodien, auch mehrstimmig und bewegen sich dazu. Hoher Spaßfaktor, weil jeder Fehler macht und das Gruppengefühl gestärkt wird. Wichtig: Alles nur vorsingen, weder Noten noch Text an die Tafel schreiben.

Gospel. Für Anspruchsvollere kann man einen einfachen Gospelsong (3-stimmig) erarbeiten. Einzelne Freiwillige können (wieder im Call-and-Response-Schema) dazu improvisieren. Das bietet sich natürlich als Abschluss besonders gut an.

Man muss nicht das ganze Programm durchboxen, sondern kann bei einzelnen Teilen verweilen, die besonders Spaß machen oder auch Teile überspringen, die vielleicht in dem Moment nicht sinnvoll oder zu anspruchsvoll sind. Kein Problem also, wenn man z.B. die Circles lieber nicht machen möchte, weil die Teilnehmer sehr schüchtern sind.

 

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